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Panzerwagen 39 Typ LTL-H, Pzw 39 mit Benzinmotor

Panzerwagen 39 Typ LTL-H, Pzw 39 mit Benzinmotor Panzerwagen 39 Typ LTL-H, Pzw 39 mit Benzinmotor Panzerwagen 39 Typ LTL-H, Pzw 39 mit Benzinmotor Panzerwagen 39 Typ LTL-H, Pzw 39 mit Benzinmotor Panzerwagen 39 Typ LTL-H, Pzw 39 mit Benzinmotor



Allgemein
HerstellerCeskomoravska Kolben-Danek a.s.
HerstellungslandTschechoslowakei
HerstellungsjahrBeschaffung durch Bundesratsbeschluss vom 17. April 1936
Einsatz ab 1939
Im Truppeneinsatz1939 bis 1960
1965 Liquidation
M+ NummerM+7511 bis M+7514 Pzw Det 1
M+7521 bis M+7524 Pzw Det 2
M+7541 bis M+7544 Pzw Det 4
Später M+78900 bis M+78911
Anzahl Fahrzeuge12 Fahrzeuge
KategorieLeichter Kampfpanzer
Besatzung3 Personen
1 Kommandant der zugleich Beobachter, Funker und Schütze für das Turm Mg ist
1 Schütze für die Kanone 38 und das Mg
1 Fahrer
Gewicht7700 kg
Leistungsgewicht15,54 PS/t
11,42 kW/t
Länge4460 mm Geschütz in Feuerstellung
4260 mm Fahrzeug ohne Geschütz
Breite2000 mm Fahrzeug
1700 mm Spurweite (Kettenmitte)
Höhe2100 mm mit Beobachterturm
1820 mm ohne Beobachterturm
1600 mm Feuerhöhe
BodendruckGelände 0,60 kg/cm²
Strasse 7,00 kg/cm²
Bodenfreiheit400 mm
Spurlänge2230 mm
Überschreitfähigkeit1800 mm
800 mm Kletterfähigkeit
45° Steigfähigkeit
Watfähigkeit900 mm
Raupenbreite270 mm
Geschwindigkeit Strasse45 km/h
4,00 km/h 1. Gang
11,0 km/h 2. Gang
17,5 km/h 3. Gang
28,0 km/h 4. Gang
45,0 km/h 5. Gang
6,50 km/h R. Gang
Geschwindigkeit Gelände25 km/h
Tankinhalt140 Liter Benzin
2 Tanks aus verbleitem Eisenblech zu 70 Liter links und rechts im Motorraum
70 Liter / 100 km Verbrauch Strasse
150 Liter / 100 km Verbrauch Gelände
200 km Fahrbereich Strasse
120 km Fahrbereich Gelände
FederungLängsblattfedern, welche je 2 Schwingarme abstützen
4 Laufrollen
2 Tragrollen
RaupenartScharnierkette aus Stahl
85 Kettenglieder pro Seite
Elektrische Spannung12 Volt
2 Batterien à 12 Volt 80 Ah
Minus Pol an Masse
Panzerung8 mm bis 32 mm
FunkgerätSprechfunkgerät Lorenz
Sender BJ.1.S
Empfänger BJ.1.E


Hauptmotor
HerstellerScania Vabis
Typ1664
Anzahl Zylinder6 Zylinder Reihenmotor
Viertakt
Vergaser
Hersteller Solex
Typ 46 FNVP
Spezial Geländevergaser
Hängende Ventile durch unten liegende Nockenwelle über Stössel, Stösselstangen und Schwinghebel betätigt
Antrieb der Nockenwelle über schrägverzahnte Zahnräder
Leistung125 PS / 92 kW bei 2200 U/min
Drehmoment470 Nm bei 2000 U/min
Bohrung110 mm
Hub136 mm
Hubraum7754 cm³
TreibstoffBenzin
AntriebslageVorne


Hilfsmotor
HerstellerKein Hilfsmotor eingebaut
TypX
Anzahl ZylinderX
LeistungX
BohrungX
HubX
HubraumX cm³
TreibstoffX


Getriebe
TypHauptgetriebe
System Praga Wilson
Typ "CH"
Halbautomatisches Wechselgetriebe
Am Vorwählhebel wird der gewünschte Gang eingestellt
Das Schalten des Ganges erfolgt durch Aus- und Einkuppeln
5 Vorwärtsgänge
1 Rückwärtsgang
Übersetzung
1. Gang 11,4:1
2. Gang 4,08:1
3. Gang 2,55:1
4. Gang 1,60:1
5. Gang 1,00:1
R. Gang 6,88:1
Lenkgetriebe
Trockenscheiben Kupplungslenkung mit zwei Umlaufgetrieben für Radius- und Ortslenkung, mit Aussenbandbremsen
Bremsen
Fuss- und handbetätigte Aussenbandbremsen, die auf die Ortslenktrommeln wirken


Bewaffnung
Hauptwaffe24 mm Panzerwagen Kanone 1938
24 mm Pzw-Kan 38
Hersteller Eidgenössische Waffenfabrik, Bern
Technische Daten
Rückstosslader, verriegelt
Gesteuerter Kniegelenkverschluss
24 mm Kaliber
360° Seitenrichtbereich
- 10° bis + 20° Höhenrichtbereich
Einzelfeuer
30 bis 40 Schuss/Minute Feuergeschwindigkeit
77 kg Gewicht
2590 mm Gesamtlänge
1880 mm Länge mit Mündungsbremse
12 Züge
Konstanter Rechtsdrall
717 mm Drallänge
Patronenzufuhr aus Magazin
Kastenmagazin à 6 Patronen
Zielfernrohr als Zielvorrichtung
Kampfmunition
24 mm Pzw Kan 38 Bl-G o Lsp
24 mm Pzw Kan 38 Bl-G m Lsp
24 mm Pzw Kan 38 St-G-MZ
24 mm Pzw Kan 38 Pz-GV
24 mm Pzw Kan 38 Pz-G Bo Z
Übungsmunition
24 mm Pzw Kan 38 U-G m Lsp
Manipuliermunition
24 mm Pzw Kan 38 Manip Pat
Maschinengewehr7,5 mm Panzerwagen Maschinengewehr 1938
7,5 mm Pzw Mg 38
Hersteller Eidgenössische Waffenfabrik Bern
Technische Daten
Rückstosslader verriegelt
Gesteuerter Kniegelenkverschluss
Schussauslösung mechanisch von Hand oder mit Knieabzug
Seriefeuer
7,5 mm Kaliber
1200 Schuss / min Feuergeschwindigkeit
360° Seitenrichtbereich
10° Höhenrichtbereich
18 kg Gewicht
990 mm Gesamtlänge
665 mm Rohrlänge
4 Züge
Konstanter Rechtsdrall
270 mm Drallänge
Patronenzufuhr aus Zerfallgliedergurten
250 Patronen im Gurt
1 Pzw Mg 38 ist mit der Pzw Kan gekoppelt
1 Pzw Mg 38 ist im Wannenunterteil eingebaut
Beide sind flüssigkeitsgekühlt
Kampfmunition
7,5 mm Gp 11
7,5 mm St Ke Pat 11
7,5 mm Lsp Pat 11
Markiermunition
7,5 mm Mark Pat Mg
Manipuliermunition
7,5 mm Gw Manip Pat

7,5 mm Leichtes Maschinengewehr 1925
7,5 mm Lmg 25
Als Zusatzbewaffnung
Hersteller Eidgenössische Waffenfabrik Bern
Konstrukteur Adolf Furrer
Technische Daten
Luftgekühlter Rückstosslader mit kurzem Rücklauf
Gesteuerter Kniegelenkverschluss
Waffenbetätigung durch Handabzug
Einzel- und Seriefeuer
7,5 mm Kaliber
490 - 525 Schuss / Min Feuergeschwindigkeit
360° Seitenrichtbereich
8,650 kg Gewicht
1163 mm Gesamtlänge
585 mm Lauflänge
4 Züge
Konstanter Rechtsdrall
270 mm Drallänge
Patronenzufuhr aus zweireihigem Stangen Magazin seitlich rechts
30 Patronen pro Magazin
Visier und Korn als Zielvorrichtung
Kampfmunition
7,5 mm Gp 11
7,5 mm St Ke Pat 11
7,5 mm Lsp Pat 11
Markiermunition
7,5 mm Mark Pat Mg
Manipuliermunition
7,5 mm Gw Manip Pat
LyranKeiner
NebelwerferKeine


Munitionsvorrat
Hauptwaffe114 Schuss
In 19 Kasten-Magazienen à 6 Patronen
Maschinengewehr300 Schuss Lmg 25
In 10 Magazienen à 30 Schuss
2500 Schuss Pzw Mg 38
In 10 Gurten à 250 Schuss
LyranKeine
NebelwerferKeine
BemerkungenEinteilung
Pzw Det 1 von 1939 bis 1940
Pzw Det 2 von 1939 bis 1940
Pzw Det 4 von 1939 bis 1940
Pzw Det 5 von 1939 bis 1940
Pzw Det 6 von 1939 bis 1940
Pzw Det 7 von 1939 bis 1940

Pzw Kp 1 von 1940 bis 1948
Pzw Kp 2 von 1940 bis 1948
Pzw Kp 3 von 1940 bis 1948

Mot Gren Bat 11 1948 bis 1960

Geschichte
Die Schweiz kauft 1938 zuerst ein Fahrzeug ohne Bewaffnung für Versuchszwecke und dann 1939 11 Fahrzeuge ohne Bewaffnung dazu. Diese 12 Stück haben einen Skoda Benzinmotor eingebaut.
Weitere 12 Fahrzeuge werden in der Schweiz  von den Firmen Saurer, Berna, Bell und Oeler in Lizenz hergestellt.
Sie erhalten einen Saurer Dieselmotor, Bewaffnung und Funk.

Mit der Truppenordnung 36 wurden sämtlichen Divisionen eine Aufklärungsabteilung zugeteilt, die aus einer Radfahrerkompanie, einer Dragonerschwadron und einem Panzerwagen Detachement bestand.
1939 wurden 6 Panzerwagen Detachemente mit je 4 Panzerwagen 39 gebildet.
1940 wurden die 6 Detachemente in 3 Panzerwagen Kompanien (Pzw Kp 1, Pzw Kp 2, Pzw Kp 3) umgegliedert und je einer leichten Brigade unterstellt.
Ende 1948 wurden die Pzw Kp 1 bis 3 aufgelöst.
1949 wurden die Pzw Kp 1 bis 3  in Pzj Kp 31 bis Pzj Kp 33 umbenannt und mit dem G 13 ausgerüstet.

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