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Panzer 68 AA5 K+W, Pz 68 AA5 K+W

Panzer 68 AA5 K+W, Pz 68 AA5 K+W Panzer 68 AA5 K+W, Pz 68 AA5 K+W Panzer 68 AA5 K+W, Pz 68 AA5 K+W Panzer 68 AA5 K+W, Pz 68 AA5 K+W Panzer 68 AA5 K+W, Pz 68 AA5 K+W



Allgemein
HerstellerEidgenössische Konstruktionswerkstätte Thun
HerstellungslandSchweiz
Herstellungsjahr1. Serie
Beschaffung über RP 68 I
Ablieferung 1971 bis 1974
2. Serie
Beschaffung über RP 74
Ablieferung 1977 bis 1978
Kampfwertgesteigert AA5 ab 1988
Im Truppeneinsatz1988 bis 1999
M+ Nummer1. Serie
M+77700 bis M+77869
2. Serie
M+77912 bis M+77961
Anzahl Fahrzeuge220 Fahrzeuge
170 Fahrzeuge 1. Serie
50 Fahrzeuge 2. Serie
KategorieKampfpanzer
Besatzung4 Personen
1 Kommandant rechts im Turm hinten
1 Richter rechts im Turm vorne
1 Lader links im Turm
1 Fahrer vorne Mitte im Bug
Gewicht40900 kg Fahrzeug
9500 kg Turm komplett
5100 kg Antriebsgruppe komplett
2500 kg Fahr- und Lenkgetriebe
1650 kg Hauptmotor
650 kg Hilfsgruppe
530 kg Seitenantrieb
432 kg Spannvorrichtung komplett
270 kg Spannrad mit Spannradwelle
218 kg Antriebsrad
183 kg Schwingarm
165 kg Doppellaufrad mit Nabe
28 kg Tragrolle
Leistungsgewicht16,13 PS/t
11,86 kW/t
Länge9490 mm Fahrzeug mit Kanone in Fahrtrichtung
8570 mm Fahrzeug mit Kanone im Marschlager
6980 mm Chassis über Kotflügel
2510 mm Überhang Rohr vorne, Kanone in Fahrtrichtung
1590 mm Überhang Rohr hinten, Kanone im Marschlager
Breite3140 mm Fahrzeug
3110 mm Fahrzeug über Raupenketten aussen
2070 mm Fahrzeug über Raupenketten innen
Höhe3630 mm Fahrzeug mit Antennen montiert und abgespannt
2880 mm Fahrzeug über Flab Mg in Zurrstellung
2750 mm Fahrzeug über Kommandantenluke geschlossen
2480 mm Fahrzeug über Turm
1660 mm Fahrzeug über Wanne
BodendruckGelände 0,85 kg/cm²
Strasse 13,1 kg/cm²
Bodenfreiheit400 mm
Spurlänge4430 mm
Überschreitfähigkeit2600 mm
750 mm Kletterfähigkeit
35° Steigfähigkeit
Watfähigkeit1100 mm
Raupenbreite520 mm
Geschwindigkeit Strasse52,70 km/h vorwärts
51,81 km/h rückwärts
1. Gang 4,070 km/h
2. Gang 6,700 km/h
3. Gang 11,22 km/h
4. Gang 19,07 km/h
5. Gang 31,40 km/h
6. Gang 52,70 km/h
1. R-Gang 4,030 km/h
2. R-Gang 6,640 km/h
3. R-Gang 11,10 km/h
4. R-Gang 18,95 km/h
5. R-Gang 31,09 km/h
6. R-Gang 51,81 km/h
Geschwindigkeit Gelände30 km/h
Tankinhalt710 Liter Diesel
338 Liter Treibstoffbehälter links in der Wanne
338 Liter Treibstoffbehälter rechts in der Wanne
34 Liter Treibstoffausgleichsbehälter rechts vorne im Motorraum
250 bis 300 Liter / 100 km Verbrauch Strasse
150 bis 180 Liter / Std Verbrauch Gelände
240 km Reichweite Strasse
5 bis 6 Std Reichweite Gelände
FederungPro Seite
1 Spannrad mit Spannvorrichtung vorne
6 Schwingarme mit Federpaket und hydraulischem Dämpfer
6 Doppellaufräder
3 Doppeltragrollen
6 Endanschläge zu Schwingarm Nr. 1 bis Nr. 6
1 Seitenantrieb hinten
RaupenartVerbinderkette mit auswechselbaren Gummikissen
83 Kettenglieder neu pro Seite
1930 kg Gewicht Raupenkette
22 kg Gewicht Kettenglied
13,95 m Länge Raupenkette
Elektrische Spannung24 Volt
4 Batterien à 6 Volt 189 Ah
Minus Pol an Masse
Unter dem Turmboden in der Wanne
PanzerungMax. 80 mm
Funkgerät2 Sender-Empfänger SE-412 A und C
1 ESM-Sendedämpfer ED-412
1 Bordverstärker
4 Bedienungsgeräte
4 Sprechgarnituren
2 Antennen
2 Abspannseile
1 Aussenbordtelefon
1 Feldtelefon
1 Kabelrolle 600m


Hauptmotor
HerstellerMTU MB
Typ837 Ba-500
Anzahl Zylinder8 Zylinder V 90°
Viertakt
Vorkammerverfahren mit mechanischer Aufladung
4 Ventile pro Zylinder
Hängende Ventile durch unten liegende Nockenwellen über Stössel, Stösselstangen und Kipphebel betätigt
Antrieb der Nockenwellen über Steuerräder
Trockensumpf-Druckumlaufschmierung
Leistung660 PS / 485,4 kW bei 2200 U/min
Drehmoment2206 Nm bei 1750 U/min
Bohrung165 mm
Hub175 mm
Hubraum29900 cm³
TreibstoffDiesel
AntriebslageHinten


Hilfsmotor
HerstellerMercedes Benz
TypOM 636 VI E
Anzahl Zylinder4 Zylinder Reihenmotor
Viertakt
Vorkammerverfahren
2 Ventile pro Zylinder
Hängende Ventile durch unten liegende Nockenwelle über Stössel, Stösselstangen und Kipphebel betätigt
Antrieb der Nockenwelle über Steuerräder
Druckumlaufschmierung
Leistung38 PS / 27,94 kW bei 2800 U/min
103 Nm bei 2000 U/min
Bohrung75 mm
Hub100 mm
Hubraum1767 cm³
TreibstoffDiesel


Getriebe
TypSLM Winterthur
Fahr- und Lenkgetriebe
Lamellenkupplungsgetriebe
Hydraulisch betätigtes Stufengetriebe mit hydrostatischer Überlagerungslenkung und Bandbremsen
6 Vorwärtsgänge
6 Rückwärtsgänge
Anortlenkung
Übersetzung
1. Gang 7,640:1
2. Gang 4,640:1
3. Gang 2,770:1
4. Gang 1,630:1
5. Gang 0,990:1
6. Gang 0,590:1
1. R-Gang 7,71:1
2. R-Gang 4,68:1
3. R-Gang 2,80:1
4. R-Gang 1,64:1
5. R-Gang 1,00:1
6. R-Gang 0,60:1
Lenkung
Hydrostatische Überlagerungslenkung mit Bandbremsen. Die Lenkung erfolgt von einem Lenkrad aus
Bremsen
Fahrbremssystem mit hydraulischer Betätigung
Feststellbremssystem mit mechanischer Betätigung
Seitenantrieb
An jeder Seite der Wanne hinten aussen
Übersetzung 9,75:1


Bewaffnung
Hauptwaffe10,5 cm Panzer Kanone 1961
10,5 cm Pz Kan 61
Hersteller Eidgenössische Konstruktionswerkstätte Thun
Technische Daten
10,5 cm Kaliber
28 Züge
Konstanter Rechtsdrall
1890 mm Drallänge
5665 mm Gesamtlänge über Bodenstück
5345 mm Rohrlänge
360° Seitenrichtbereich
-10° bis +21° Höhenrichtbereich
6 - 10 Schuss / Minute Feuergeschwindigkeit
Halbautomatischer Fallblock Verschluss
Geschützbewegung von Hand oder hydromotorisch
Die Kanone wird von Hand geladen
Der Hülsenauswurf erfolgt automatisch
Kampfmunition
10,5 cm Pz Kan 60/61 St G MZ 54 Lsp
10,5 cm Pz Kan 60/61 Pz Ke G Lsp (APDS)
10,5 cm Pz Kan 60/61 Pz Spr G BoZ Lsp (HESH)
10,5 cm Pz Kan 60/61 Pfeil Pat Lsp
10,5 cm Pz Kan 60/61 Pfeil Pat 87 Lsp
Übungmunition
10,5 cm Pz Kan 60/61 EUG MZ 54 Lsp
Manipuliermunition
10,5 cm Pz Kan 60/61 Manip Pz Spr G
10,5 cm Pz Kan 60/61 Manip Pfeil Pat
10,5 cm Pz Kan 60/61 Manip Pz Ke G
Markiermunition
10,5 cm Pz Kan 60/61 Mark G
Maschinengewehr7,5 mm Maschinengewehr 1951 / 71 Flab Mg
7,5 mm Maschinengewehr 1951 / 71 Turm Mg
7,5 mm Mg 51 / 71
Hersteller Eidgenössische Waffenfabrick Bern
Entwickler A. Kipfer
Weiterentwicklung des Deutschen Mg 42 durch die Eidgenössische Waffenfabrik Bern zum schweizerischen Mg 51, MG 51 / 71
Technische Daten
7,5 mm Kaliber
1270 mm Gesamtlänge
563 mm Lauflänge mit Verriegelungsgehäuse
490 mm Weg des Geschossbodens im Lauf
270 mm Drallänge
4 Züge
560 / 1000 Schuss / Minute Feuergeschwindigkeit
16,0 kg Gewicht
2,80 kg Wechsellauf
4,00 kg Wechsellauf mit Etui
1,50 kg 50 Glieder-Gurte
3,00 kg Gurtkiste leer
9,00 kg Gurtkiste gefüllt
Luftgekühlte Automatenwaffe
Rückstosslader mit kurzem Rücklauf
Stützklappenverriegelung
Seriefeuer
Patronenzufuhr über zusammensetzbare Metallgurten zu 50 Gliedern aus Gurtenkisten (Max. 202 Patronen) oder Trommelmagazinen (Max. 52 Patronen)
Das Mg 51 wurde ab 1972 umgebaut und mit einer umschaltbaren Kadenz 560 / 1000 Schuss / Min versehen und als Mg 51 / 71 bezeichnet
Kampfmunition
7,5 mm GP 11
7,5 mm Lsp Pat 11
Markiermunition
7,5 mm Mark Pat Mg 51
Manipuliermunition
7,5 mm Gw Manip Pat
Lyran7,1 cm Leuchtgeschosswerfer 1974
7,1 cm Le GW 74
Einbau ab 1975
Hersteller Eidgenössische Waffenfabrik Bern
Entwickler Bofors Schweden
Technische Daten
Der Leuchtgeschosswerfer ist auf dem Turm des Panzers in Fahrtrichtung montiert.
Der Leuchtgeschosswerfer ist in der Höhe von 0-160° verstellbar.
Die Schussauslösung erfolgt mechanisch durch elektromagnetische Auslösung des Schlagbolzens
7,1 cm Kaliber
629 mm Rohrlänge innen
17 kg Gewicht
3 m/s Sinkgeschwindigkeit
30 s Leuchtdauer
400, 800, 1300 m Einsatzdistanz, am Zünder einstellbar
5 Lux bei 400 m Radius Ausleuchtung
Kampfmunition
7,1 cm W Bel G 74 ZZ
Manipuliermunition
7,1 cm W Manip Bel G 74
Nebelwerfer7,6 cm Nebelwerfer 1987
Hersteller Diehl Deutschland
Entwickler Diehl Deutschland
Technische Daten
6 Nebelwerfer
2 x 3 Nebelwerfer links und rechts am Turm seitlich
Elektrische Auslösung
7,6 cm Kaliber
5 Sekunder Dauer Aufbau Nebelwand
90 - 200 Sekunden Dauer des Nebels
100 - 120 m Nebelwandbreite pro Salve links und rechts
50 - 90 m Wurfweite
Kampfmunition
7,6 cm Nb Pat 87 el Zü
7,6 cm Nb Pat 95 el Zü
Übungsmunition

7,6 cm UNB Pat 90 el Zü
7,6 cm Unb Pat 97 el Zü
Manipuliermunition
7,6 cm Manip NB Pat


Munitionsvorrat
Hauptwaffe56 Schuss
12 Schuss auf dem Turmboden, 1. Bereitschaft
22 Schuss im Treibstofftank links, 2. Bereitschaft
22 Schuss im Treibstofftank rechts, 2. Bereitschaft
Maschinengewehr5200 Schuss
1 Metall-Koffer à 200 Schuss am Flab MG, 1. Bereitschaft
2 Metall-Koffer à 200 Schuss für Flab Mg im Effektenkorb, 1. Bereitschaft
1 Kasten à 600 Schuss an der Turmwand, 1. Bereitschaft Turm Mg
1 Kasten à 600 Schuss auf dem Turmboden, 1. Bereitschaft Turm Mg
17 Metall-Koffer à 200 Schuss im Turmboden, 2. Bereitschaft für beide Mg unter Richter- und Laderposten
Lyran12 Geschosse
4 Geschosse im Turm links von der Funkstation
8 Geschosse im Turm rechts von der Funkstation
Nebelwerfer12 Patronen
6 Patronen geladen
6 Patronen im Turm links von der Funkstation
BemerkungenGeschichte
Die Panzer 68 AA5 sind die Panzer der 1. und 2. Serie, die ab 1988 in einer letzten Änderungsaktion (AA5) kampfwertgesteigert wurden, aber noch mit dem kleinen Turm ausgerüstet sind
Die Änderungen betrafen aber nur Details, am augenfälligsten war der Übergang zum Fleckentarnanstrich
Die Bataillone, welche mit dem Panzer 68 AA5 ausgerüstet waren, wurden im Jahr 2000 aufgelöst und die Panzer verschrottet

Verbesserungen AA5
Verbesserte Schwingarme
Neue Tragrollen
Stärkere Torsiblocks an der Raupenkette
Hydraulische Endanschlagdämpfer bei Schwingarm
Nr. 1 + 6
Grössere Treibstoffvorfilter
Diverse Verbesserungen an der ABC Anlage
Diverse elektrische Anpassungen
Neue Hörgarnitur Typ RACAL VTH-SV3
Neues Kehlkopfmikrofon
Ersatz der CO2 Feuerlöscher an Werkzeugkasten 1 + 7 durch 1,4 kg Halon 1211 Löscher
Diverse Verbesserungen am Antriebsblock
Diverse Änderungen im Turminnern
Neue 7,6 cm Nebelwerferanlage an Stelle der 8 cm Werfer
Neue Rücklaufbremse für die 10,5 cm Pz Kanone 61
Fleckentarnanstrich

Einteilung
Panzer Bat 1   von 1991 bis 1999 aufgelöst
Panzer Bat 3   von 1981 bis 1994
Panzer Bat 4   von 1995 bis 1999 aufgelöst
Panzer Bat 6   von 1979 bis 1983
Panzer Bat 8   von 1980 bis 1991
Panzer Bat 15 von 1974 bis 1990
Panzer Bat 16 von 1995 bis 1999 aufgelöst
Panzer Bat 17 von 1974 bis 1992
Panzer Bat 18 von 1974 bis 1992
Panzer Bat 19 von 1974 bis 1990
Panzer Bat 21 von 1993 bis 1999 aufgelöst
Panzer Bat 22 von 1992 bis 1999 aufgelöst
Panzer Bat 23 von 1995 bis 1999 aufgelöst
Panzer Bat 24 von 1974 bis 1994

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