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Leichter Panzer 51 AMX 13, L Pz 51

Leichter Panzer 51 AMX 13, Lpz 51 Leichter Panzer 51 AMX 13, Lpz 51 Leichter Panzer 51 AMX 13, Lpz 51 Leichter Panzer 51 AMX 13, Lpz 51 Leichter Panzer 51 AMX 13, Lpz 51



Allgemein
HerstellerAteliers de Construction d`Issy-les-Moulineaux, Satory / Roanne
HerstellungslandFrankreich
Herstellungsjahr1950 bis 1955
Im Truppeneinsatz1954 bis 1980
M+ NummerM+78200 bis M+78399
KategorieSpähpanzer
Anzahl Fahrzeuge200 Fahrzeuge
170 Fahrzeuge 1952
8 Fahrzeuge davon als Vorserie mit 1 Zylinder Panhard-Hilfsmotor
30 Fahrzeuge 1955
Besatzung3 Personen
1 Kommandant, gleichzeitig Geschützchef, Beobachter, Funker, Lader im Turm links
1 Fahrer vorne links im Wannenbug
1 Richter für Geschütz und Maschinenewehr im Turm rechts
Gewicht14500 kg Fahrzeug gefechtsbereit
4350 kg Turm und Geschütz ohne Munition
3000 kg Turmkuppel mit Geschütz
1700 kg Geschützsteuerung
1000 kg Geschützrohr
Leistungsgewicht16,66 PS/t
12,25 kW/t
Länge6450 mm Fahrzeug mit Geschütz nach vorne
4880 mm Fahrzeug Wanne
Breite2520 mm Fahrzeug
2540 mm Fahrzeug über Raupenkette aussen
1810 mm Fahrzeug über Raupenketten innen
2160 mm Mittlere Spurbreite
Höhe2350 mm Fahrzeug über Kommandanten-Kuppel
1340 mm Fahrzeug Wanne
1800 mm Feuerhöhe Geschütz
700 mm Achse Antriebsrad vorne
455 mm Achse Spannrad hinten
BodendruckGelände 0,76 kg/cm²
Strasse 34,0 kg/cm²
Bodenfreiheit350 mm
Spurlänge2160 mm
6500 mm Radiuslenkung
2650 mm Ortslenkung
Überschreitfähigkeit1600 mm
650 mm Kletterfähigkeit
31° / 60% Steigfähigkeit
Watfähigkeit1000 mm
Raupenbreite350 mm
Geschwindigkeit Strasse60,7 km/h vorwärts
6,80 km/h rückwärts
1. Gang 7,10 km/h
2. Gang 15,8 km/h
3. Gang 26,0 km/h
4. Gang 42,4 km/h
5. Gang 60,7 km/h
R. Gang 6,80 km/h
Geschwindigkeit Gelände25 km/h
Tankinhalt435 Liter Benzin
230 Liter Treibstoffbehälter links im Fahrzeugheck
205 Liter Treibstoffbehälter rechts im Fahrzeugheck
180 Liter / 100 km Verbrauch Strasse
270 Liter / 100 km Verbrauch Gelände
230 km Reichweite Strasse
160 km Reichweite Gelände
FederungPro Seite
1 Seitenantrieb vorne
1 Torsionsstab vorne, 42 mm Durchmesser
3 Torsionsstäbe Mitte, 41 mm Durchmesser
1 Torsionsstab hinten, 42 mm Durchmesser
1 Schwingarm vorne mit Stossdämpferbefestigung
4 Schwingarme Mitte und hinten
1 Einfachwirkender hydraulischer Stossdämpfer vorne aussen
1 Einfachwirkender hydraulischer Stossdämpfer hinten innen
Der hintere Stossdämpfer, welcher im Innern der Wanne montiert ist, stützt sich auf einen mit der Schwingarmnabe durch Verzahnung verbundenen Stossdämpferarm ab
1 Elastischer Schwingarm Anschlag vorne
4 Starre Schwingarm Anschläge mitte und hinten
5 Laufrollen
2 Tragrollen
1 Spannvorrichtung hinten
RaupenartScharnierkette aus Stahl
84 + / - 1 Kettenglieder pro Seite
12 Reserveglieder
Elektrische Spannung24 Volt
4 Batterien zu 6 Volt 150 Ah
In Serie geschaltet
In der Wanne unter dem Turm
Minus Pol an Masse
PanzerungFront 40 - 50 mm
Seite 10 - 20 mm
FunkgerätFunkstation SE-408 bis 1958
Funkstation SE-409 bis 1958
Funkstation SE 407 danach
Bordverständigungsanlage
Aussenbordtelefon


Hauptmotor
HerstellerSOFAM / ACCA
Typ8 GX.b
Anzahl Zylinder8 Zylinder Motor
Liegende Zylinder
Viertakt
Vergaser
Hersteller Zenith
Typ 50 HNXAR
2 Horizontal Geländevergaser mit Strömungsregler
Hängende Ventile von 2 Nockenwellen über Stössel, Stösselstangen und Kipphebel betätigt
Antrieb der Nockenwellen über geradeverzahnte Zahnräder von Kurbellwelle über je 1 Zwischenrad auf die zwei Nockenwellen
Trockensumpfschmierung
Leistung240 PS / 176,51 kW bei 3200 U/min
Drehmoment530 Nm bei 3200 U/min
Bohrung112 mm
Hub105 mm
Hubraum8272 cm³
TreibstoffBenzin
AntriebslageVorne


Hilfsmotor
HerstellerKein Hilfsmotor eingebaut
TypX
Anzahl ZylinderX
LeistungX
BohrungX
HubX
HubraumX cm³
TreibstoffX


Getriebe
TypHauptgetriebe
Klauengetriebe unsynchronisiert
5 Vorwärtsgänge
1 Rückwärtsgang
Fünfter Gang als Schnellgang ausgeführt
Übersetzungen
1. Gang 5,95:1
2. Gang 2,69:1
3. Gang 1,58:1
4. Gang 1,00:1
5. Gang 0,69:1
R. Gang 6,25:1
Kupplung
Zweischeiben Trockenkupplung
Mechanisch über Gestänge betätigt
Differentiallenkung
Typ Cleveland
Radiuslenkung
Die Bremstrommeln sind mit dem Differential zusammen als Einheitaufgebaut
Ortslenkung
Blockieren einer Raupenkette, nur im 1. Gang und Rückwärtsgang, indem mit einer Trockenbandbremse eine Differentialseite gehalten wird
Ritzelantrieb
In einer Einheit auf die Antriebsachse montierbar
Kronenrad innenverzahnt
Untersetzung 1:0,238
Bremsen
Das Bremsen bei Fahrt geschieht durch das gleichmässige Ziehen der beiden Radiuslenkhebel.
Als Standbremse dient ein Fusspedal mit Arretierklinke.
Diese wirkt über einen Ausgleich auf die beiden Trockenbremsen (Ortslenkung) und ist mit den Ortslenkhebeln kombiniert.


Bewaffnung
Hauptwaffe7,5 cm Panzerabwehrkanone 1951 L 62
7,5 cm Pak 51
Hersteller Ateliers de Constructions d`Issy-les-Moulineaux
Technische Daten
75 mm Kaliber
360° Seitenrichtbereich
- 6° bis + 12° Höhenrichtbereich
12 Schuss / Minute Feuergeschwindigkeit
1100 kg Gewicht rücklaufender Teil
5045 mm Länge
4840 mm Rohrlänge mit Bodenstück
4650 mm Rohrlänge ohne Bodenstück
32 Züge
Konstanter Rechtsdrall
Schussauslösung elektrisch mit Elektromagnet
Druckknopf am Richter- und Kommandant Steuerposten
Notauslösung mechanisch, durch linkes Fusspedal des Richters
Turmbetätigung mechanisch / hydraulisch
Halbautomatischer Horizontal Keilverschluss
Einbauart starr in Kuppel
Einzelschuss
Patronenzufuhr aus 2 Ladetrommeln
Kampfmunition
7,5 cm Pak 51 St G (F) MZ RYG 18 F (oZ)
7,5 cm Pak 51 St G (oZ)
7,5 cm Pak 51 St G MZ 54 (oZ)
7,5 cm Pak 51 R Br G MZ 54 (oZ)
7,5 cm Pak 51 Pz GV (F) Lsp
7,5 cm Pak 51 Pz GV Lsp
Übungsmunition
7,5 cm Pak 51 EUG MZ 54 (oZ)
Manipuliermunition
7,5 cm Pak 51 Mark G
Zünder
MZ RYG 18 F
MZ 52
MZ 54
Maschinengewehr7,5 mm Panzer Maschinengewehr 1931
7,5 mm Pz Mg 31
Hersteller Manufacture D`armes de Chatellerault, Frankreich
Entwickler Reibel
Technische Daten
7,5 mm Kaliber
550 - 750 Schuss pro Minute Feuergeschwindigkeit
10,6 kg Gewicht Waffe ungeladen
3,50 kg Gewicht Magazin leer
7,10 kg Gewicht Magazin gefüllt
900 mm Gesamtlänge
405 mm Gezogener Teil
4 Züge
Drallrichtung rechts
Mitrailleuse mle 1931, auch MAC 31 genannt
Umgebaut auf 7,5 mm Gp 11 durch Eidgenössische Waffenfabrik Bern
Fest eingebaut
Parallel zum Geschütz
Gasdrucklader mit Kolbenstange
Schussauslösung mechanisch durch rechtes Fusspedal des Richters
Munitionszufuhr durch Trommelmagazine à  140 Schuss
Kippblock Verschluss
Seriefeuer
Kampfmunition
7,5 mm GP 11
7,5 mm St Ke Pat 11
7,5 mm Lsp Pat 11 Flab
Markiermunition
7,5 mm Mark Pat Mg
Manipuliermunition
7,5 mm Gw Manip Pat
LyranKeine
Nebelwerfer8 cm Nebelwerfer 1951
8 cm Nbw 51
Hersteller SW Thun AG
Entwickler Lacroix Frankreich
Technische Daten
80,5 mm Kaliber
345 mm Gesamtlänge
306 mm Rohrlänge
30 - 70 m Wurfweite
35 - 40 Sekunden Brenndauer
4 Nebelwerfer
2 Rampen à  je 2 Nebelwerfer
Links und rechts am Turm vorne seitlich
Elektrische Schussauslösung
Kampfmunition
8 cm Nb Pat 51 el Zü
Manipuliermunition
8 cm Manip Nb Pat 51


Munitionsvorrat
Hauptwaffe36 Schuss
Je 6 Schuss in zwei Ladetrommeln
5 Schuss im Turmkorb links vorne beim Kdt
4 Schuss im Turmkorb hinten vor dem Turmmotor
6 Schuss in der Wanne links
5 Schuss in der Wanne rechts
4 Schuss in der Wanne hinten vor dem Benzintank
Maschinengewehr1960 Schuss
In 14 Trommelmagazinen zu je 140 Schuss
Die Magazine sind im innern des Turmes an besonderen Halterungen aufgesteckt
7 Magazine in der Mitte des Turmbodens
2 Magazine rechts unter dem Richtersitz
2 Magazine oberhalb der Funkstation
3 Magazine an der Turmkuppel hinten
LyranKeine
Nebelwerfer12 Patronen
4 Patronen in den Abschussrohren
8 Patronen in Halterungen hinter der Effektenkiste im Fahrerraum
BemerkungenGeschichte
Am 1. Dezember 1951 beschloss der Bundesrat den Kauf von 200 Panzer AMX 13 aus Frankreich. In der Schweiz erhält er die Bezeichnung Leichter Panzer 51. Der Panzer war so neu, dass die Schweizer Armee die erste Armee der Welt war, die den Panzer AMX 13 einsetzten, noch bevor ihn Frankreich in Dienst stellte.
Der AMX 13 wurde in der Schweiz in mehreren Normalisierungsprogrammen weiterentwickelt und verbessert.

Beschaffung
170 Panzer 1952
30 Panzer 1955

Bezeichnung
L Pzw 51 Militärische Bezeichnung bis 1954
L Pz 51   Militärische Bezeichnung ab 1954

Einteilung Truppenordnung 51
L Pz Abt 1 von 1954 bis 1961
L Pz Abt 2 von 1954 bis 1961
L Pz Abt 3 von 1954 bis 1961
L Pz Abt 4 von 1954 bis 1961

Einteilung Truppenordnung 61
Aufkl Bat 1   von 1962 bis 1980
Aufkl Bat 3   von 1962 bis 1980
Aufkl Bat 4   von 1962 bis 1979
Aufkl Bat 6   von 1962 bis 1978
Aufkl Bat 8   von 1962 bis 1979
Aufkl Bat 11 von 1962 bis 1978  

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