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Panzer 55 Centurion Mk 3 / Mk 5, Pz 55 mit 8,4 cm Pak 55

Panzer 55 Centurion Mk 3 / Mk 5, Pz 55 mit 8,4 cm Pak 55



Allgemein
HerstellerVickers Armstrong (Royal Ordonance Factory Leeds)
HerstellungslandEngland
Herstellungsjahr1955 - 1964
Ablieferung Mk 3 Januar 1956 bis September 1957
Ablieferung Mk 5 Januar 1962 bis August 1964
Umgebaut ab 1961 auf Pz Kan 60
Während der Umbauzeit wurden die Fahrzeuge mit Pz 55/60 bezeichnet
Im Truppeneinsatz1956 bis 1993
M+ NummerM+78500 bis M+78599 Mk 3
M+78800 bis M+78899 Mk 5
KategorieKampfpanzer
Anzahl Fahrzeuge100 Fahrzeuge Mk 3, Beschaffung über RP 55
100 Fahrzeuge Mk 5, Beschaffung über RP 60
Besatzung4 Personen
1 Kommandant hinten rechts im Turm
1 Fahrer vorne rechts im Wannenbug
1 Richter vorne rechts im Turm
1 Lader links im Turm
Gewicht51'000 kg Fahrzeug
14'500 kg Turm mit Geschütz, ohne Munition
1'208 kg Geschütz inklusive Bodenstück
965 kg Hauptgetriebe
840 kg Seitenantrieb
214 kg Antriebsrad
209 kg Kupplung Hauptmotor
204 kg Hilfsmotor mit Generator
116 kg Kettenspannvorrichtung
102 kg Hilfsmotor ohne Generator
Leistungsgewicht13,00 PS/t
9,651 kW/t
Länge9'670 mm Fahrzeug mit Geschütz Richtung 12 Uhr
8'550 mm Fahrzeug mit Geschütz im Marschlager
7'680 mm Wanne
Breite3'420 mm Fahrzeug mit Panzerschürzen
3'300 mm Fahrzeug ohne Panzerschürzen
3'250 mm Fahrzeug über Ketten aussen
2'030 mm Fahrzeug über Ketten innen
2'655 mm Spurweite (Kettenmitte)
Höhe4'900 mm Fahrzeug über Antennen frei
3'800 mm Fahrzeug über Flab Maschinengewehr
3'650 mm Fahrzeug über Antennen abgespannt
3'420 mm Fahrzeug über Lukendeckel Kommandant offen
2'960 mm Fahrzeug ohne Flab Maschinengewehr
1'660 mm Fahrzeug über Wanne
2'080 mm Feuerhöhe Geschütz
930 mm Achse Spannrad vorne
820 mm Achse Antriebsrad hinten
BodendruckGelände 0,90 kg/cm²
Strasse 20,5 kg/cm²
Bodenfreiheit510 mm
Spurlänge4'850 mm
Überschreitfähigkeit3'350 mm
900 mm Kletterfähigkeit
30° - 35° / 60% - 70% Steigfähigkeit
Watfähigkeit1'300 mm
Raupenbreite610 mm
Geschwindigkeit Strasse35,0 km/h vorwärts
11,9 km /h rückwärts
1. Gang 4,030 km/h
2. Gang 10,14 km/h
3. Gang 16,25 km/h
4. Gang 24,10 km/h
5. Gang 35,00 km/h
LR 1,600 km/h
HR 11,90 km/h
Geschwindigkeit Gelände20 km/h
Tankinhalt546 Liter Benzin
264 Liter Treibstoffbehälter rechts in der Wanne
282 Liter Treibstoffbehälter links in der Wanne
700 Liter / 100 km Verbrauch Strasse
1'100 Liter / 100 km Verbrauch Gelände
80 km Reichweite Strasse
50 km Reichweite Gelände
FahrwerkPro Seite
1 Spannrad mit Spannvorrichtung vorne
2 Laufwagen vorne und hinten mit je
2 Schwingarmen
1 Federelement
2 Stossdämpfer
1 Laufwagen Mitte mit je
2 Schwingarmen
1 Federelement
6 Laufradpaare
4 Doppelte Tragrollen
1 Einfache Führungsrolle am Spannrad vorne
1 Einfache Führungsrolle am Seitenantrieb hinten
1 Seitenantrieb hinten
RaupenartScharnierkette aus Stahlguss
108 Kettenglieder pro Seite im Neuzustand
3 Kettenglieder Reserve
1'950 kg Gewicht Kette
17 kg Gewicht Kettenglied
Elektrische Spannung24 Volt
4 Batterien à  6 Volt 150 Ah
In Serie geschalten
Unter den Bodendeckeln des Turmbodens hinter dem Fahrer in der Wanne
Minus Pol an Masse
Panzerung13 bis 152 mm
Übermittlungsmittel1 Funkstation SE 407 im Turmheck mit:
1 Sender-Empfänger SE TR 83
1 Speisegerät SG 83
1 Zusatzempfänger ZE 83
1 Bordverstärker BV 83
1 Montagerahmen MR 83
1 Niederfrequenzverstärker NV 83
1 Bedienungsgerät BG 83-1 Kommandantenposten, Turmwand rechts
1 Bedienungsgerät BG 83-2 Laderposten, Turmwand links
1 Anschlussdose AD 83-1 Fahrerraum, rechte Seite oben
1 Anschlussdose AD 83-2 Richterposten, rechts über dem Verteilerkasten
1 Antenne auf dem Turm hinten rechts für SE TR 83 mit:
1 Antennensockel
1 Antennenstab MS 116
1 Antennenstab MS 117
1 Abspannisolator
1 Reservestab MS 116
1 Reservestab MS 117
1 Antenne auf dem Turm vorne links für ZE 83 mit:
1 Antennensockel
1 Antennenstab MS 116
1 Antennenstab MS 117
1 Abspannisolator
1 Reservestab MS 116
1 Reservestab MS 117
4 Panzersprechgarnituren PSG 83 mit je:
1 Kehlkopfmikrofon mit Tragband und Stecker
1 Sprechtaste mit Kabel, Stecker und Tragband
1 Doppelkopfhöhrer mit Tragbügel, Kabel und Stecker
1 HF Verbindungskabel
1 Telefonanschlusskasten mit 1 Aussenbordtelefon
1 Feldtelefon mit:
1 Kabelrolle 600 m


Hauptmotor
HerstellerRover Meteor
TypMk 4 B1
Anzahl Zylinder12 Zylinder V 60° Motor
Viertakt
Vergaser
Hersteller Zenith
Typ 56 DC
4 Steigstrom Geländevergaser in 2 Einheiten
4 Ventile pro Zylinder
Hängende Ventile über oben liegende Nockenwelle und Kipphebel betätigt
Antrieb der Nockenwellen über Kegelräder und Königswellen
Trockensumpfschmierung
Leistung650 PS / 478 kW bei 2'550 U/min
Drehmoment2'150 Nm bei 1'600 U/min
Bohrung137,16 mm
Hub152,40 mm
Hubraum27'000 cm³
TreibstoffBenzin
AntriebslageHinten


Hilfsmotor
HerstellerMorris USHNM
TypA 41 Mk 2/1
Anzahl Zylinder4 Zylinder Reihenmotor
Viertakt
Vergaser
Hersteller Solex
Typ 30 HBFGO
Horizontalvergaser
2 Ventile pro Zylinder
Stehende Ventile durch seitliche Nockenwelle über Stössel betätigt
Antrieb der Nockenwelle über Duplex Rollenkette
Druckumlaufschmierung
Leistung16 PS / 11,76 kW bei 2'500 U/min
45 Nm bei 1'750 U/min
Bohrung57 mm
Hub90 mm
Hubraum918 cm³
TreibstoffBenzin


Getriebe
TypHauptgetriebe
Hersteller Merrit und Brown
Typ Z 51 R
Manuell
Unsynchronisiert
5 Vorwärtsgänge
1 Rückwärtsgang langsam (LR)
1 Rückwärtsgang schnell (HR)
Übersetzung
1. Gang 11,64:1
2. Gang 4,590:1
3. Gang 2,850:1
4. Gang 1,800:1
5. Gang 1,340:1
LR 22,91:1
HR 3,850:1
Kupplung
Hersteller Borg + Beck
Typ 16 T
Dreischeiben Trockenkupplung
Mechanisch über Gestänge betätigt
Lenkung
Mechanische Überlagerungslenkung
Radiuslenkung / Ortslenkung
Hersteller Girling
Typ 2 LS/1
Trommeldurchmesser 508 mm
Belagsbreite 89 mm
Lenkradien
1. Gang 4'900 mm
2. Gang 12'200 mm
3. Gang 20'100 mm
4. Gang 31'700 mm
5. Gang 42'700 mm
LR 2'400 mm
HR 14'900 mm
Bremsen
Mechanische Fuss- und Handbremsen als Innenbackenbremsen, wirken auf die Ritzelwellen der Seitenantriebe
Die Handbremse wirkt ebenfalls auf das Übertragungsgestänge der Fussbremse
Die Trommelbremsen sind im Getrieberaum rechts und links an den Seitenantrieben befestigt
508,0 mm Bremstrommel Durchmesser
114,3 mm Belagsbreite
Seitenantrieb
Hersteller Vickers Armstrong
7,47:1 Übersetzung


Bewaffnung
Hauptwaffe8,4 cm Panzerabwehr-Kanone 1955
8,4 cm Pak 55
Hersteller Vickers-Armstrong England
Technische Daten
84 mm Kaliber
28 Züge
Konstanter rechtsdrall
2'352 mm Drallänge
5'346 mm Rohrlänge
4'643 mm Gezogener Teil
292 mm Rücklauflänge
360° Seitenrichtbereich
- 10° bis + 20° Höhenrichtbereich
720 kg Gewicht Geschützrohr
420 kg Gewicht Bodenstück mit Verschluss
363 kg Gewicht Bodenstück ohne Verschluss
57 kg Gewicht Verschlusskeil
88 kg Gewicht Rücklaufbremse komplett
10 - 15 Schuss / Minute Feuergeschwindigkeit
Halbautomatischer Horizontalkeilverschluss
Schussauslösung elektrisch
Einzelschuss
Die Kanone wird von Hand geladen
Der Hülsenauswurf erfolgt automatisch
Geschützbewegung von Hand, elektrisch und mit stabilisiertem Betrieb
Kampfmunition
8,4 cm Pak 55 Pz Ke G M.1 Lsp
8,4 cm Pak 55 Pz Ke G M.3 Lsp
8,4 cm Pak 55 Pz GV Lsp
8,4 cm Pak 55 Pz Gv Lsp (GB)
8,4 cm Pak 55 R Br G MZ 54 Lsp
8,4 cm Pak 55 St G MZ 54 Lsp
8,4 cm Pak 55 St G MVZ Lsp
Übungmunition
8,4 cm Pak 55 EUG MZ 54 Lsp
8,4 cm Pak 55 U Pz Ke G Lsp
Markiermunition
8,4 cm Pak 55 Mark G
Manipuliermunition
8,4 cm Pak 55 Manip Pz G
8,4 cm Pak 55 Manip Pz Ke G
Maschinengewehr7,5 mm Maschinengewehr 1951 Turm Mg
7,5 mm Maschinengewehr 1951 Flab Mg
7,5 mm Mg 51
Hersteller Eidgenössische Waffenfabrick Bern
Entwickler A. Kipfer
Weiterentwicklung des Deutschen Mg 42 durch die Eidgenössische Waffenfabrik Bern zum schweizerischen Mg 51
Technische Daten
7,5 mm Kaliber
1'270 mm Gesamtlänge
563 mm Lauflänge mit Verriegelungsgehäuse
490 mm Weg des Geschossbodens im Lauf
270 mm Drallänge
4 Züge
1'000 Schuss / Minute Feuergeschwindigkeit
750 m / Sekunde Anfangsgeschwindigkeit
3'200 kg / cm² Max. Gasdruck
14,5 kg Gewicht
2,80 kg Wechsellauf
4,00 kg Wechsellauf mit Etui
1,50 kg 50 Glieder-Gurte
3,00 kg Gurtkiste leer
9,00 kg Gurtkiste gefüllt
Luftgekühlte Automatenwaffe
Rückstosslader mit kurzem Rücklauf
Stützklappenverriegelung
Seriefeuer
Patronenzufuhr über zusammensetzbare Metallgurten zu 50 Gliedern aus Gurtenkisten (Max. 202 Patronen) oder Trommelmagazinen (Max. 52 Patronen)
Kampfmunition
7,5 mm GP 11
7,5 mm St Ke Pat 11
7,5 mm Lsp Pat 11
Markiermunition
7,5 mm Mark Pat Mg 11 und 51
Manipuliermunition
7,5 mm Gw Manip Pat
LyranKeiner
Nebelwerfer8 cm Nebelwerfer 1951
8 cm Nbw 51
Hersteller SW Thun AG
Entwickler Lacroix Frankreich
Technische Daten
80,5 mm Kaliber
345 mm Gesamtlänge
306 mm Rohrlänge
30 - 70 m Wurfweite
35 - 40 Sekunden Brenndauer
12 Nebelwerfer
2 Rampen à  6 Nebelwerfer
Links und rechts am Turm vorne seitlich
Elektrische Schussauslösung
Kampfmunition
8 cm Nb Pat 51 el Zü
Manipuliermunition
8 cm Manip Nb Pat 51


Munitionsvorrat
Hauptwaffe64 Granaten
20 Granaten im Blechschrank vorne links in der Wanne
18 Granaten im Panzerboden unterhalb Ladersitz
4 Granaten im Munitionswagen links im Turm
16 Granaten unterhalb Richtersitz im Panzerboden
4 Granaten im Blechkoffer unter Bodenstück der Kanone
2 Granaten im Blechkoffer an der Turmrückwand
Maschinengewehr6'000 Schuss
30 Metall-Koffer à 200 Schuss
2 Metall-Koffer à 200 Schuss vorne links in der Wanne
9 Metall-Koffer à 200 Schuss im Turm links neben Lader
13 Metall-Koffer à 200 Schuss im Turm, vor und neben der Funkstation
6 Metall-Koffer à 200 Schuss an der Wanne, hinter Fahrerraum rechts
LyranKeine
Nebelwerfer24 Nebelpatronen
6 Patronen geladen in Werferrampe links
6 Patronen geladen in Werferrampe rechts
6 Patronen in Halterungen links, neben der Funkstation
6 Patronen in Halterungen rechts, neben der Funkstation
BemerkungenEinteilung
Panzer Abt 12 von 1957 bis 1964
Panzer Abt 13 von 1960 bis 1964
Panzer Abt 14 von 1957 bis 1964
Panzer Abt 16 von 1961 bis 1964
Panzer Bat 12 von 1965 bis 1966
Panzer Bat 13 nur 1965
Panzer Bat 14 von 1965 bis 1977
Panzer Bat 16 von 1965 bis 1989
Panzer Bat   4 von 1980 bis 1988
Panzer Bat 21 von 1989 bis 1992
Panzer Bat 22 von 1981 bis 1991
Panzer Bat 23 von 1971 bis 1989
Panzer Bat 24 von 1968 bis 1973
Panzer Bat 26 von 1967 bis 1983
Panzer Bat 28 von 1974 bis 1977
Panzer Bat 29 von 1974 bis 1978

Unterschiede zum Pz 57
Panzerschürzen mit wenig Bügeln
Heckplatte durchbrochen
Bei Wasserfahrt Watbleche montieren
Getrieberaumdeckel ohne Durchbrechungen
2 Treibstoffbehälter
Treibstoffumstellhahn im Kampfraum hinten links, stehend
Turmboden dreht nicht
Nach Umbau für Pfeilmunition dreht er mit
Bedienung Hilfsmotor im Kampfraum
Aufmunitionierung durch Laderluke
Batterien im Boden des Kampfraumes
Gefederter Zughacken hinten
Kühlluftaustritt hinten nach unten
Lampenverkabelungauf Bugplatte oben nicht sichtbar
Antennensockel links auf Turmdach
BSF Gewinde für Wanne, Motor, Getriebe, Fahrwerk, Turm
Kontrollschild hinten, unten

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