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Entpannungspanzer 65/88 K+W, Entp Pz 65/88 K+W

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Allgemein
HerstellerEidgenössische Konstruktionswerkstätte Thun
HerstellungslandSchweiz
Herstellungsjahr1970 bis 1985
1993 bis 1995 Kampfwertgesteigert im Rahmen der Änderungsaktion AA6 auf Stand Pz 68/88
Im TruppeneinsatzAb 1994 bis 2008
M+ Nummer1. Serie 34 Fahrzeuge M+78631 bis M+78664
2. Serie 16 Fahrzeuge M+78665 bis M+78680
3. Serie 06 Fahrzeuge M+78681 bis M+78686
4. Serie 13 Fahrzeuge M+78687 bis M+78699
KategorieUnterstützungsfahrzeug
Anzahl Fahrzeuge69 Fahrzeuge
Alle Entp Pz 65 umgebaut
Besatzung5 Personen
1 Kommandant im Mannschaftsraum hinten links
1 Fahrer im Mannschaftsraum vorne rechts
1 Beobachter im Mannschaftsraum hinten rechts
2 Panzermechaniker im Mannschaftsraum vorne links
Gewicht39'800 kg Fahrzeug
5'100 kg Antriebsgruppe komplett
2'500 kg Fahr- und Lenkgetriebe
1'650 kg Hauptmotor
650 kg Hilfsgruppe
530 kg Seitenantrieb
432 kg Spannvorrichtung komplett
270 kg Spannrad mit Spannradwelle
218 kg Antriebsrad
198 kg Hilfsgetriebe
185 kg Hilfsmotor
183 kg Schwingarm
165 kg Doppellaufrad mit Nabe
54 kg Laufrad
42 kg Spannrad
28 kg Tragrolle
8 kg Federanschlag
Leistungsgewicht16,58 PS/t
12,19 kW/t
Länge7'600 mm Fahrzeug mit Dozerblatt
Breite3'150 mm Fahrzeug mit Dozerblatt
3'110 mm Fahrzeug ohne Dozerblatt
3'110 mm Fahrzeug über Raupenketten aussen
2'070 mm Fahrzeug über Raupenketten innen
2'590 mm Mittlere Spurbreite
Höhe6'290 mm Fahrzeug mit aufgestellter Krananlage
3'700 mm Fahrzeug mit Antennen montiert und abgespannt
3'250 mm Fahrzeug über Maschinengewehr
2'970 mm Fahrzeug über Nebelwerfer
2'450 mm Fahrzeug über Krananlage
2'150 mm Fahrzeug über Seitenkästen
1'650 mm Fahrzeug über Chassis
750 mm Achse Antriebsrad hinten
750 mm Achse Spannrad vorne
BodendruckGelände 0,85 kg/cm²
Strasse 11,00 kg/cm²
Bodenfreiheit450 mm
Spurlänge4'430 mm
Überschreitfähigkeit2'600 mm
750 mm Kletterfähigkeit
35,0° / 70% Steigfähigkeit
16,5° / 30% Querneigung
Watfähigkeit1'100 mm
Raupenbreite520 mm
Geschwindigkeit Strasse52,70 km/h vorwärts
51,81 km/h rückwärts
1. Gang 4,070 km/h
2. Gang 6,700 km/h
3. Gang 11,22 km/h
4. Gang 19,07 km/h
5. Gang 31,40 km/h
6. Gang 52,70 km/h
1. R-Gang 4,030 km/h
2. R-Gang 6,640 km/h
3. R-Gang 11,10 km/h
4. R-Gang 18,95 km/h
5. R-Gang 31,09 km/h
6. R-Gang 51,81 km/h
Geschwindigkeit Gelände30 km/h
Tankinhalt905 Liter Diesel
395 Liter Treibstoffbehälter links in der Wanne
475 Liter Treibstoffbehälter rechts in der Wanne
35 Liter Treibstoffausgleichsbehälter rechts vorne im Motorraum
250 bis 300 Liter / 100 km Verbrauch Strasse
100 bis 150 Liter / Std Verbrauch Gelände
80 bis 100 Liter / Std Verbrauch Windenarbeit
350 km Reichweite Strasse
6 bis 9 Std Reichweite Gelände
9 bis 11 Std Reichweite Windenarbeit
FederungPro Seite
1 Spannrad mit Spannvorrichtung vorne
6 Schwingarme mit Federpaket und hydraulischem Dämpfer
6 Doppellaufräder
3 Doppeltragrollen
6 Endanschläge zu Schwingarm Nr. 1 bis Nr. 6
1 Seitenantrieb hinten
RaupenartVerbinderkette mit auswechselbaren Gummikissen
83 Kettenglieder neu pro Seite
1'930 kg Gewicht Raupenkette
22 kg Gewicht Kettenglied
13'950 mm Länge Raupenkette
Elektrische Spannung24 Volt
4 Batterien à  6 Volt 189 Ah
In Serie geschaltet
Minus Pol an Masse
Im Windenraum hinten links
PanzerungMax. 80 mm
Schutz gegen leichte Infanteriewaffen und Granatsplitter
Funkgerät1 Funkstation SE-412
1 Sender-Empfänger A
1 Bordverstärker BV AM-1780
1 Lautsprecherverstärker LV-68 mit Lautsprecher
4 Bedienungsgeräte / Monitore BG C-2298
1 Bedienungsgerät / Monitor BG C-2297
1 Aussenbordtelefongerät ATG C-2296 mit Mikrotelefon
5 Sprechgarnituren
1 Antenne 2-teilig
1 Abspannseil
1 Anschlusskasten
1 Kabelrolle KR 83 mit 600 m Kabel F-2E
1 Mikrophonverstärkerdose

Später
1 Funkstation SE-235/m1


Hauptmotor
HerstellerMTU MB
Typ837 Ba-500
Anzahl Zylinder8 Zylinder V 90°
Viertakt
Vorkammerverfahren mit mechanischer Aufladung
4 Ventile pro Zylinder
Hängende Ventile durch unten liegende Nockenwellen über Stössel, Stösselstangen und Kipphebel betätigt
Antrieb der Nockenwellen über Steuerräder
Trockensumpf-Druckumlaufschmierung
Leistung660 PS / 485,4 kW bei 2'600 U/min
Drehmoment2'206 Nm bei 1'750 U/min
Bohrung165 mm
Hub175 mm
Hubraum29'900 cm³
TreibstoffDiesel
AntriebslageHinten


Hilfsmotor
HerstellerMercedes Benz
TypOM 636 VI E
Anzahl Zylinder4 Zylinder Reihenmotor
Viertakt
Vorkammerverfahren
2 Ventile pro Zylinder
Hängende Ventile durch unten liegende Nockenwelle über Stössel, Stösselstangen und Kipphebel betätigt
Antrieb der Nockenwelle über Steuerräder
Druckumlaufschmierung
Leistung38 PS / 27,94 kW bei 2'800 U/min
103 Nm bei 2'000 U/min
Bohrung75 mm
Hub100 mm
Hubraum1'767 cm³
TreibstoffDiesel


Getriebe
TypSLM Winterthur
Fahr- und Lenkgetriebe
Lamellenkupplungsgetriebe
Hydraulisch betätigtes Stufengetriebe mit hydrostatischer Überlagerungslenkung und Bandbremsen
6 Vorwärtsgänge
6 Rückwärtsgänge
Anortlenkung
Übersetzung
1. Gang 7,640:1
2. Gang 4,640:1
3. Gang 2,770:1
4. Gang 1,630:1
5. Gang 0,990:1
6. Gang 0,590:1
1. R-Gang 7,71:1
2. R-Gang 4,68:1
3. R-Gang 2,80:1
4. R-Gang 1,64:1
5. R-Gang 1,00:1
6. R-Gang 0,60:1
Lenkung
Hydrostatische Überlagerungslenkung mit Bandbremsen. Die Lenkung erfolgt von einem Lenkrad aus
Bremsen
Fahrbremssystem mit hydraulischer Betätigung
Feststellbremssystem mit mechanischer Betätigung
Seitenantrieb
An jeder Seite der Wanne hinten aussen
Übersetzung 9,75:1


Bewaffnung
HauptwaffeKeine
Maschinengewehr7,5 mm Maschinengewehr 1951 / 71 Flab Mg
7,5 mm Mg 51 / 71
Hersteller Eidgenössische Waffenfabrick Bern
Entwickler A. Kipfer
Weiterentwicklung des Deutschen Mg 42 durch die Eidgenössische Waffenfabrik Bern zum schweizerischen Mg 51, MG 51 / 71
Technische Daten
7,5 mm Kaliber
1'270 mm Gesamtlänge
563 mm Lauflänge mit Verriegelungsgehäuse
490 mm Weg des Geschossbodens im Lauf
270 mm Drallänge
4 Züge
560 / 1'000 Schuss / Minute Feuergeschwindigkeit
750 m / Sekunde Anfangsgeschwindigkeit
3'200 kg / cm² Max. Gasdruck
16,0 kg Gewicht
2,80 kg Wechsellauf
4,00 kg Wechsellauf mit Etui
1,50 kg 50 Glieder-Gurte
3,00 kg Gurtkiste leer
9,00 kg Gurtkiste gefüllt
360° Seitenrichtbereich
- 4° bis + 77° Höhenrichtbereich
Luftgekühlte Automatenwaffe
Rückstosslader mit kurzem Rücklauf
Stützklappenverriegelung
Seriefeuer
Patronenzufuhr über zusammensetzbare Metallgurten zu 50 Gliedern aus Gurtenkisten (Max. 202 Patronen) oder Trommelmagazinen (Max. 52 Patronen)
Das Maschinengewehr 51 wurde ab 1972 umgebaut und mit einer umschaltbaren Kadenz 560 / 1000 Schuss / Minute versehen und als Maschinengewehr 51 / 71 bezeichnet
Das Maschinengewehr ist auf der Maschinengewehr-Lafette montiert, die wiederum auf dem Maschinengewehr-Drehring der Kommandantenluke gelagert ist
Kampfmunition
7,5 mm GP 11
7,5 mm Lsp Pat 11
Markiermunition
7,5 mm Mark Pat Mg 51
Manipuliermunition
7,5 mm Gw Manip Pat
LyranKeiner
Nebelwerfer7,6 cm Nebelwerfer 1987
Hersteller SW Thun AG
Entwickler Diehl Deutschland
Technische Daten
76 mm Kaliber
5 Sekunden Dauer Aufbau Nebelwand
90 - 200 Sekunden Dauer des Nebels
100 - 120 m Nebelwandbreite pro Salve links und rechts
50 - 90 m Wurfweite
4 Nebelwerfer
1 Rampe à  4 Nebelwerfer auf dem Drehkranz der Beobachterluke
Elektrische Auslösung
Kampfmunition
7,6 cm Nb Pat 87 el Zü
7,6 cm Nb Pat 95 el Zü
Übungsmunition

7,6 cm UNB Pat 90 el Zü
7,6 cm Unb Pat 97 el Zü
Manipuliermunition
7,6 cm Manip NB Pat


Munitionsvorrat
HauptwaffeKeine
Maschinengewehr4'000 Schuss
20 Metall-Koffer à  200 Schuss im Mannschaftsraum
LyranKeine
Nebelwerfer12 Patronen
4 Patronen geladen
8 Patronen in Halterungen auf dem Seilführungskanal im Mannschaftsraum
BemerkungenDer Entpannungspanzer 65 wurde ab 1993 kampfwertgesteigert
Die so umgebauten Fahrzeuge werden als Entpannungspanzer 65/88 bezeichnet
1 Fahrzeug erhält einen Tarnfleckanstrich, die andern nicht

Änderungspunkte gegenüber Entp Pz 65
Erhöhung der Oelmenge am den Schwingarmen
Grössere Treibstoffvorfilter
Neue Dichtungen zu AC Filtergehäuse
Diverse elektrische Verdrahtungen erneuert
Verbesserte Kupplungswelle
Neue Halterung für Kiste mit 12 HG 85, dadurch Wegfall von Signal- und Leuchtraketenhalterung und A-Spürgerätehalterung
Neue 7,6 cm Nebelwerfer
Revision der Gelenkwellen
An 1. und 2. Serienfahrzeugen werden aus alterungsgründen sämtliche Hydraulikschläuche ersetzt
Ersatz CO2 Feuerlöscher im Mannschaftsraum und Kasten Nr. 1 aussen durch 1,4 kg Halon 1211 Feuerlöscher
Diverse Verbesserunge am ganzen Antriebsblock
Kleinere Verbesserungen an der Winde

Die Bedienung für den Windenbetrieb, wie auch der Zusatzgeräte ( Hilfswinde, Dozerblatt und Bugkran) geschieht vom Fahrer aus, ohne dass er das Fahrzeug verlassen muss.
                                                             
Einteilung
Pz Bat
Im Diagn Z der Pz Log Kp sind 3 Berge Gr mit je einem Entp Pz 65/88 vorhanden
Pz Gren Bat
Im Diagn Z der Pz Gren Log Kp ist eine Berge Gr mit einem Entp Pz 65/88 vorhanden
Pz Sap Bat
Im Ih Z der Pz Sap Tech Kp sind 3 Berge Gr mit je einem Entp Pt 65/88 vorhanden
Art Abt
Im Ih Z der Art Log Kp sind 2 Entp Gr mit je einem Entp Pz 65/88 vorhanden

Hauptwinde
3'000 kg Gewicht
460 kg Gewicht Windenseil
120 m Seillänge
29 mm Seil Durchmesser
22'000 kg Seilzugkraft Stufe langsam, volle Trommel
25'000 kg Seilzugkraft Stufe langsam, leere Trommel
11'000 kg Seilzugkraft Stufe schnell,volle Trommel
12'500 kg Seilzugkraft Stufe schnell, leere Trommel
15'000 kg Seilzugkraft Stufe langsam bei Kranbetrieb
7'500 kg Seilzugkraft Stufe schnell bei Kranbetrieb

Hilfswinde
165 kg Gewicht
240 m Seillänge nutzbar

Dozerblatt
3'150 mm Breite
920 mm Grösste Höhe der Schürfkante über Fahrbahn
470 mm Maximale Absenktiefe der Schürfkante unter Fahrbahnebene

Krananlage
4'970 mm Max. Hubhöhe
15'000 kg Max. Kranlast

25 Fahrzeuge wurden im Jahr 2005 liquidiert
Der Rest wurde Ende 2008 ausserdienst gestellt

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