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Panzerhaubitze 66/74 M 109 Fahrschule

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Allgemein
HerstellerCATAB, Cleveland Army Tank Automotive Plant, Ohio, USA
K+W Thun
HerstellungslandUSA
Schweiz
HerstellungsjahrBeschaffung über RP 68 I
Im Truppeneinsatz1978 bis 2003
M+ NummerM+76000 bis M+76014
KategorieFahrschulpanzer
Anzahl Fahrzeuge15 Fahrzeuge
Besatzung5 Personen
Gewicht19000 kg Fahrzeug
2800 kg Antriebsgruppe
1200 kg Motor
900 kg Schalt- und Lenkgetriebe
200 kg Übertragungsgetriebe
60 kg Treibstoffbehälter
Leistungsgewicht21,31 PS/t
15,68 kW/t
Länge6200 mm Fahrzeug
Breite3230 mm Fahrzeug über Blinker
2700 mm Fahrzeug über Kabine
2580 mm Fahrzeug über Kabinendach
3180 mm Fahrzeug
3120 mm Fahrzeug Wanne
3180 mm Fahrzeug über Raupenketten aussen
2380 mm Fahrzeug über Raupenketten innen
2780 mm Mittlere Spurbreite
Höhe3700 mm Fahrzeug über Spitzen der Antennenstäbe
2600 mm Fahrzeug über Kabinendach
2350 mm Fahrzeug über Kabine
1650 mm Fahrzeug über Wanne
585 mm Achse Antriebsrad vorne
550 mm Achse Spannrad hinten
BodendruckGelände 0,60 kg/cm²
Strasse 6,85 kg/cm²
Bodenfreiheit360 mm
Spurlänge3960 mm
9500 mm Kleinster Wendekreis
Überschreitfähigkeit1830 mm
530 mm Kletterfähigkeit
31,0° / 60% Steigfähigkeit
16,5° / 30% Querneigung
Watfähigkeit1200 mm
Raupenbreite400 mm
Geschwindigkeit Strasse56 km/h vorwärts
11 km/h rückwärts
30 km/h Max. Innerorts (Dienstvorschrift)
60 km/h Max. Ausserorts (Dienstvorschrift)
Geschwindigkeit Gelände45 km/h vorwärts
11 km/h rückwärts
Tankinhalt500 Liter Diesel
2 Treibstoffbehälter aus glasfaserverstärktem Kunststoff
In der Wanne vorne rechts oben und unten
145 Liter / 100 km Verbrauch
350 km Reichweite
FederungPro Seite
1 Seitenantrieb mit Antriebsrad vorne
7 Doppellaufräder
1 Schwingarm vorne mit Stossdämpferbefestigung
1 doppelt wirkender hydraulischer Stossdämpfer am vordersten Schwingarm
1 Begrenzungsanschlag beim vordesten Schwingarm
5 Schwingarme mitte
7 Torsionsstäbe
1 Schwingarm hinten mit Stossdämpferbefestigung
1 doppelt wirkender hydraulischer Stossdämpfer am hintersten Schwingarm
1 Begrenzungsanschlag am hintersten Schwingarm
1 Spannzylinder hinten
1 Spannvorrichtung hinten
1 Spannrad mit Spannradarm hinten
RaupenartVerbinderkette mit auswechselbaren Gummikissen
76 Raupenglieder neu pro Seite
Elektrische Spannung24 Volt
4 Batterien à  12 Volt 100 Ah
Serie- Parallel Schaltung
In der Wanne vorne links
Minus Pol an Masse
PanzerungAluminiumpanzerung als Splitterschutz
FunkgerätSE-412


Hauptmotor
HerstellerGeneral Motors Detroit USA
Typ8 V - 71 T
Modell Nr. 7083-7399
Anzahl Zylinder8 Zylinder V 90°
2-Takt Dieselmotor
Abgasturbolader, Typ T 3030
Mechanisches Spülgebläse
1 Einspritzeinheit
4 Auslassventile pro Zylinder
Jeder Zylinder hat drei Kipphebel, die beiden äusseren Kipphebel betätigen die hängenden Auspuffventile, der mittlere Kipphebel betätigt das Einspritzelement
Hängende Ventile über Stösselrollen, Stösselstangen und Kipphebel durch 2 oben im Zylinderblock gegenlaufende Nockenwellen angetrieben
Antrieb der Nockenwellen über Kurbelwelle, Zwischenrad, Nockenwellenrad
Druckumlaufschmierung
Leistung405 PS / 298 kW bei 2350 U/min SAE Brutto
Drehmoment1345 Nm bei 1700 U/min SAE Brutto
Bohrung107,95 mm
Hub127,00 mm
Hubraum9298 cm³
TreibstoffDiesel
AntriebslageVorne


Hilfsmotor
HerstellerKein Hilfsmotor eingebaut
Typx
Anzahl Zylinderx
Leistungx
Bohrungx
Hubx
Hubraumx cm³
Treibstoffx


Getriebe
TypHersteller Allison Division GMC, Indianapolis, USA
Typ XTG-411-2A
Planetengetriebe
4 Vorwärtsgänge
2 Rückwärtsgänge
Vollast Schaltgetriebe
Drehmomentwandler mit nachgeschaltetem Planetengetriebe
Drehmomentwandler 3-teilig mit automatischer Überbrückungskupplung
Mehrscheibenkupplungen in Oel laufend, hydraulisch betätigt
Übersetzung
1. Gang 4,690:1
2. Gang 3,178:1
3. Gang 1,589:1
4. Gang 0,794:1
1. R-Gang 5,600:1
2. R-Gang 3,790:1


Bewaffnung
HauptwaffeKeine
MaschinengewehrKeine
LyranKeiner
NebelwerferKeine


Munitionsvorrat
HauptwaffeKeine
MaschinengewehrKeine
LyranKeiner
NebelwerferKeine
BemerkungenDie Fahrzeuge wurden über das Rüstungsprogramm 68 I beschafft, waren dann als normale Panzerhaubitzen im Einsatz.Später wurden von 15 Fahrzeugen die Türme ausgebaut, umgebaut und in den Panzerhallen zu Ausbildungstürmen aufgebaut.
Auf den frei gewordenen Chassis baute man im Bereich des Turmkranzes eine massengleiche Konstruktion mit Kabine für den Fahrlehrer plus noch 3 zusätzliche Personen.
So konnten die angehenden Panzer Haubitzen Fahrer ihre ersten praktischen Ausbildungen erlernen.

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